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Die jüngsten Arbeiten von Monika Huber bestehen aus zusammen genähten Bahnen Nessel, Farbe und Plexiglas. Bei diesen Glasbildern findet die Malerei auf verschiedenen Ebenen statt. Und weil dem so ist, entstehen Räume dort, wo eigentlich keine sind. ... Die Farbformen setzen sich alle außerhalb des Bildes fort, in einer anderen Wirklichkeit, die wir uns denken können, die im Kopf stattfindet. Und wenn wir die Formen fortsetzen, dann entsteht leicht das Band des Mäander, dieses aus der Antike stammende Muster, das seinen Namen von dem Fluss hat, der sich durch die Gebiete schlängelt, die damals von Ioniern und Phrygiern bewohnt waren und heute zur Türkei gehören.

Auszug aus dem Text zu "Monika Huber - behind the mirror", 2007 von Susanna Partsch

© 2005-2010 Monika Huber

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