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"Das Rechteck wird zur minimalsten Ausdrucksform, zur tabula rasa. Zum einen ist es die Grundform des Bauens, zum anderen das Zeichen für die Abstraktionsfähigkeit des Menschen. Das Überlagern, Nebeneinandersetzen, Positionieren und Auslöschen einer Form entwickelt im Bildgeschehen eine Eigendynamik, die stets neue Bildfindungen entstehen lässt. Das Malen wird zu einer komplexen existentiellen Handlung und ist stets eine Balance zwischen Behauptung und Negation. Die Arbeit basiert dabei auf Regeln, die den ständigen Prozess des Veränderns anschaulich machen. Das Malen ist ein konstanter Fluss von Sichtbarmachen und Unsichtbarwerden."

Monika Huber

© 2005-2010 Monika Huber

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