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"Das Rechteck wird zur minimalsten Ausdrucksform, zur tabula rasa. Zum einen
ist es die Grundform des Bauens, zum anderen das Zeichen für die
Abstraktionsfähigkeit des Menschen. Das Überlagern, Nebeneinandersetzen,
Positionieren und Auslöschen einer Form entwickelt im Bildgeschehen eine
Eigendynamik, die stets neue Bildfindungen entstehen lässt. Das Malen wird
zu einer komplexen existentiellen Handlung und ist stets eine Balance
zwischen Behauptung und Negation.
Die Arbeit basiert dabei auf Regeln, die den ständigen Prozess des
Veränderns anschaulich machen. Das Malen ist ein konstanter Fluss von
Sichtbarmachen und Unsichtbarwerden."
Monika Huber |